Ihr Experte für Familienschutz!
monatlich schon ab 11,98 €*

Ihre Vorteile mit dem BRUCKER-Jugendzertifikat

  • Eine Versicherung - alles drin: Schutz bei Invalidität, optional Zahnzusatzversicherung inkl. professioneller Zahnreinigung, Krankenhaustagegeld und viele weitere Einschlüsse

  • Bis zu 1.500 Euro lebenslanger Monatsrente bei Invalidität durch Unfall

  • Exklusiv für BRUCKER-Kunden: Kostenloser vorläufiger Versicherungsschutz bis zu 60 Tage

  • Exklusiv für BRUCKER-Kunden: Keine Gesundheitsfragen und keine Abfrage von Vorschäden beim Vorversicherer in der Unfallversicherung!

  • Exklusiv für BRUCKER-Kunden: Gewinnbeteiligung: Der Treuebonus aus der Familienschutz Unfallversicherung

  • Keine Laufzeitbindung: Täglich kündbar bei telefonischem Direktabschluss

  • Umfangreiche Leistungserweiterungen in der Unfallversicherung
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Ihren individuellen Beitrag
Gut zu wissen: Die Beitragsrechnung mit unseren Tarifrechnern erfolgt unverbindlich und vor allem anonym, also ohne Abfrage von persönlichen Daten!

Leistungsübersicht

Weltweiter Geltungsbereich 

JA

Versicherungsleistung der Unfallversicherung bei Invalidität 

bis 500.000 € Einmalzahlung

Progression 

1.000 %

Monatliche Unfallrente 

JA, bis 1.500 € monatlich lebenslang

Leistung bei Unfall-Tod 

JA, bis 10.000 €

Bergungskosten, Rettungskosten 

JA, 100.000 €

Reha-Management 

JA, 100.000 €

Kosten für kosmetische Operationen einschl. Zahnbehandlung und Zahnersatz 

JA, bis 25.000 €

Unfallkrankenhaustagegeld 

JA, bis 40 €

Krankenhaustagegeld 

JA, auch ohne Unfall bis 20 €

Treuebonus 

JA

Zeckenstich 

JA

Tollwut, Wundstarrkrampf 

JA

Impfschäden 

JA

Unfälle im Wasser 

JA

Sonnenbrand oder Sonnenstich 

JA

Erfrierungen 

JA

Vorläufiger Versicherungsschutz 

JA, kostenlos bis 60 Tage

Laufzeit-Rabatt 

JA

Die Leistungsbeschreibung ist verkürzt wiedergegeben. Beachten Sie bitte auch die Produktdetails zu dieser Versicherung. Maßgebend sind die Inhalte der Verbraucherinformationen und die Versicherungsbedingungen, die Sie unter dem Menüpunkt Downloads finden.

Warum eine private Unfallversicherung für Jugendliche und junge Erwachsene so wichtig ist

Unter Jugend versteht man in der westeuropäischen Kultur die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein, also etwa zwischen dem 13. und 21. Lebensjahr. In dieser Zeit findet eine ganze Menge statt. Die Pubertät, die erste Liebe, die Entscheidung über die Art der schulischen und beruflichen Ausbildung und vieles mehr. Die Weichen fürs Leben werden gestellt. Leider stellt aber auch manchmal das Leben die Weichen und die Zukunftspläne werden, zum Beispiel durch einen Unfall, beeinträchtigt. Die Gefahr dafür ist leider in diesen Jahren besonders hoch. Als Frühjugendlicher sorgen dafür vielleicht die Mutproben um “dazuzugehören”, die Unbekümmertheit beim Fußballspiel und später möglicherweise die Selbstüberschätzung bei der Heimfahrt von der Disko im ersten eigenen Auto.

Ein Unfall mit körperlichen Folgen ist in diesen Jahren besonders schlimm weil das ganze Leben, welches noch vor einer jungen Person liegt, davon beeinträchtigt wird. Schlimmstenfalls ist die Aufnahme eines Berufes gar nicht mehr möglich - mit fatalen finanziellen Folgen.

Die gesetzliche Unfallversicherung kann eine private Unfallversicherung nicht ersetzen denn diese leistet nur bei Unfällen in Schule, der Uni, auf der Arbeit oder auf dem Hin- oder Rückweg. Außerdem ist die finanzielle Absicherung völlig unzureichend. Die meisten Unfälle passieren ohnehin bei anderer Gelegenheit, zum Beispiel zu Hause und in der Freizeit, beim Spielen oder beim Sport.

Statistik: Wo die meisten Unfälle passieren

Die Familienschutz Unfallversicherung schützt in ALLEN Lebenslagen

Keine Absicherung durch die Gesetzliche Rentenversicherung

Junge Menschen trifft eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit besonders hart, da sie noch gar keine Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben denn einen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben Betroffene die, die folgenden Voraussetzungen erfüllen (§43 SGB VI):

  • eine teilweise oder volle Erwerbsunfähigkeit muss vorliegen

  • es wurden mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge bezahlt für eine versicherte Tätigkeit oder Beschäftigung (innerhalb der letzten fünf Jahre vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit)

  • die allgemeine Wartezeit muss erfüllt sein (in der Regel sind das fünf Jahre)

Schüler, Studenten oder Auszubildende haben also in der Regel keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente.

Ausreichend hohe monatliche Rente - ein Leben lang

Wenn ein Unfall ein junges Leben derart beeinträchtigt, dass eine Aufnahme eines Berufes unwahrscheinlich oder gar nicht mehr möglich ist und somit nie eigenes Geld verdient werden kann, sind die finanziellen Folgen natürlich besonders dramatisch. Das BRUCKER-Jugendzertifikat, die Unfallversicherung für junge Menschen, zahlt deshalb in solch einem Fall eine monatliche Rente von bis zu 1.500 Euro und dies ein Leben lang.

Berufsunfähigkeitsversicherung besser als Unfallversicherung?

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet nicht nur bei Unfall, sondern auch bei einer Minderung der Erwerbsunfähigkeit durch eine Krankheit und somit bietet sie sicher einen umfangreicheren Versicherungsschutz als eine reine Unfallversicherung. Allerdings gibt es da, gerade bei Kindern und jungen Menschen einiges zu bedenken:

  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt bei einer berufsspezifischen Leistungseinschränkung, sie bezieht sich also auf ein bestimmtes Berufsbild, welches bei Kindern und Jugendlichen ohne Ausbildung noch nicht vorhanden ist.

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist ungleich teurer als eine Unfallversicherung und die Bereitschaft dieses Geld auszugeben ist, gerade bei jungen Menschen, nicht immer vorhanden.

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt keine Einmalzahlung wie es eine Unfallversicherung tut. Durch eine hohe einmalige Leistung können zum Beispiel Kosten für eine spezielle Therapie, einen teuren Spezialisten (nicht Alles zahlt die Gesetzliche Krankenkasse!), den Umbau des Hauses, der Wohnung oder die Anschaffung eines besser geeigneten Autos bezahlt werden.

  • Krankheitsbedingte Leistungseinschränkungen sind vorwiegend ein Problem ausgewachsener Menschen. Die häufigsten Ursachen einer krankheitsbedingten Berufs- oder Erwerbsminderung sind Psychische Erkrankungen wie Burn-Out, gefolgt von Knochen- und Skeletterkrankungen und Krebserkrankungen.

Immerhin betreffen aber 10 Prozent der anerkannten Fälle von Berufsunfähigkeit Unfälle!

Trotzdem ist, vor allem nach einer erfolgreichen Berufsausbildung, eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung heutzutage eine der wichtigsten Absicherungen überhaupt. Aus diesem Grund hat BRUCKER auch hier mitgedacht: Wenn Sie den Baustein “Kapitalaufbau” zum Jugendzertifikat hinzuwählen, kann die Option auf eine spätere Berufsunfähigkeitsversicherung eingeschlossen werden. Das bedeutet, die versicherte Person kann später, zum Beispiel bei Aufnahme eines Berufes, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen ohne Gesundheitsfragen beantworten zu müssen. Dieser Vorteil ist ganz erheblich denn in unserer modernen Welt haben wir schon unsere Kinder mit Zivilisationskrankheiten zu kämpfen, die den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung im Erwachsenenalter verhindern, wie zum Beispiel Allergien oder psychische Leiden wie sie vielleicht durch Schulstress ausgelöst werden.

Am besten flankiert von einer guten Unfallversicherung um die finanziellen Folgen die durch die speziellen Umstände, wie sie durch eine unfallbedingte Erwerbsminderung entstehen, abzufedern.

Kosten für kosmetische Operationen einschließlich Zahnbehandlungs- und Zahnersatzkosten

Bei einer kosmetischen Operation aufgrund eines Unfalls übernimmt die Unfallversicherung die Kosten für Arzthonorare, Unterbringung und Verpflegung im Krankenhaus - zusätzlich die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz, im Rahmen der vereinbarten Versicherungssumme. Auch dann, wenn die Behandlung nicht medizinisch notwendig ist. Das ist wichtig weil die Krankenkasse normalerweise in einem solchen Fall keine Kosten übernimmt.

Reha-Management

Besonders nach einem schweren Unfall ist es wichtig, möglichst schnell Entscheidungen zu treffen. Doch Betroffene und Angehörige müssen sich oft “blind” auf die Ärzte verlassen. In der Familienschutz Unfallversicherung also im BRUCKER-Jugendzertifikat stehen hierfür Fachleute beratend zur Seite. Zudem erhalten Sie Kostenzuschüsse zu empfohlenen Rehabilitationsmaßnahmen und zeitlich begrenzt für einen erforderlichen Pflegeheimaufenthalt. Wenn sich der Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent bestätigt, erhält die versicherte Person bei Bedarf weitere Zuschüsse zu den Kosten, wie sie beispielsweise bei einer behindertengerechten Gestaltung des Zuhauses, bei einem Autoumbau oder bei einer beruflichen Rehabilitation entstehen. Die Reha-Maßnahmen, die nach einem Unfall stattfinden können ganz entscheidend für die Weichenstellung für das Leben des jungen Patienten in der Zukunft sein. Deshalb ist der Baustein “Rehe-Management” in der Jugendunfallversicherung so essentiell wichtig.

Krankenhaustagegeld

Üblicherweise wird bei Unfallversicherungen ein Krankenhaustagegeld nur dann gezahlt, wenn der Krankenhausaufenthalt durch einen Unfall verursacht wurde. Nicht so bei der Familienschutz Unfallversicherung. Hier ist eine “echte” Krankenhaustagegeldversicherung eingeschlossen. Die Versicherung zahlt also das Krankenhaustagegeld nicht nur nach einen Unfall, sondern auch bei Krankheit - ohne Gesundheitsprüfung bei Antragstellung!

Jede Menge Leistungserweiterungen in der Unfallversicherung

  • Rettungsmaßnahmen für Menschen, Tiere oder Sachen

  • Unfällen durch Gase und Dämpfe

  • Nahrungsmittelvergiftungen

  • FSME Infektionen oder Borreliose durch Zeckenstich

  • Impfschäden

  • Gesundheitsschädigungen durch Strahlen

  • Tauchunfälle

  • Unfälle im Wasser

  • Erfrierungen

  • Muss die versicherte Person wegen eines Unfalls ambulant operiert werden und ist sie dadurch für mindestens 7 Tage vollständig arbeits- oder schulunfähig, dann zahlt die Unfallversicherung 7 Tage das vereinbarte Unfall-Krankenhaustagegeld

Gewinnbeteiligung

Die Gewinnbeteiligung ist ein Treuebonus für Sie. Solange Sie der Versichertengemeinschaft angehören, können Sie eine Gewinnbeteiligung entsprechend unserer Satzung als Treuebonus erhalten:

  • Auszahlung von 5 Monatsbeiträgen einschließlich Zinsen zu Beginn des 11. Versicherungsjahres

  • Danach jährliche Auszahlung von derzeit einem Monatsbeitrag

  • Die Gewinnbeteiligung kann nicht garantiert werden

Gliedertaxe und Progression

Für die Berechnung der Leistung im Fall der Inanspruchnahme der Familienschutz Unfallversicherung für Kinder, ist das Ausmaß der Invalidität entscheidend, also die dauerhaft verbleibende körperliche Einschränkung. Um den Grad der Invalidität besser bestimmen zu können, behilft man sich einer Gliedertaxe.

[caption id="attachment_168" align="aligncenter" width="300"]Gliedertaxe in der Unfallversicherung Gliedertaxe[/caption]

Wenn der Invaliditätsgrad festgestellt ist, wird die Leistung der Versicherung, also die Höhe der Auszahlung, anhand der versicherten Grundsumme und der, der Familienschutz Unfallversicherung zugrunde liegenden Progressionstabelle ermittelt. Invaliditätsgrade bis 26 Prozent unterliegen hierbei nicht der Progression sondern werden einfach mit der Grundsumme multipliziert.

[caption id="attachment_169" align="aligncenter" width="279"]Progressionsstaffel 1.000% Progressionsstaffel 1.000%[/caption]

Wer der Versicherer ist

Der Risikoträger für die Familienschutz Frauen-Unfallversicherung ist die Stuttgarter Versicherung AG mit Sitz in 70197 Stuttgart, Rotebühlstr. 120, Bundesrepublik Deutschland.

 

Angebotsrechner Jugendzertifikat

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Wird ein Vertrag nicht vom Versicherungsnehmer mindestens 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.  Die gilt übrigens auch bei längeren, vereinbarten Vertragslaufzeiten. Auch hier verlängert sich der Vertrag jeweils nur um ein Jahr automatisch und nicht um die ursprünglich vereinbarte Vertragslaufzeit.

Ja, der Beitrag ist steuerlich absetzbar und zwar als Sonderausgaben im Rahmen der Höchstbeiträge bei Vorsorgeaufwendungen.

Wenn der Vertrag über einen telefonischen Direktabschluss zustande kam, besteht keine Laufzeitverpflichtung, das heißt, die Versicherung kann jederzeit täglich gekündigt werden.

Kam der Vertrag auf klassischem Weg, also über ein Antragsformular zustande, kommt es darauf an, welche Laufzeit vereinbart wurde. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Es wurde ein Einjahresvertrag vereinbart

  • Es wurde für die Versicherung eine Lauzeit von 3 Jahren mit Laufzeitrabatt vereinbart

Die Unfallversicherung kann frühestens zum Ende dieser vereinbarten Laufzeit gekündigt werden. Dabei ist zu beachten, dass eine dreimonatige Kündigungsfrist eingehalten werden muss. Endet der Vertrag zum Beispiel am 31. Dezember eines Jahres, so muss die Kündigung spätestens am 30. September dem Versicherer vorliegen.

Wird die Unfallversicherung nicht gekündigt, verlängert sie sich automatisch um ein Jahr. Dies ist  übrigens auch dann der Fall, wenn bei Vertragsabschluss eine dreijährige Laufzeit vereinbart wurde. Diese gilt nämlich nur für die Anfangslaufzeit des Vertrages. Der Laufzeitrabatt bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Die Gliedertaxe ist von großer Bedeutung in der privaten Unfallversicherung. Sie hilft, den Invaliditätsgrad im Unglücksfall einfacher festzustellen und so die Höhe der Versicherungsleistung festzulegen. Die Höhe der Versicherungsleistung richtet sich nach dem Maß oder Grad der Invalidität. Dieser Invaliditätsgrad ist meist abhängig von der Beeinträchtigung oder des Verlustes von Sinnesorgan oder Gliedmaßen.

Mit einer Gliedertaxe ist es viel leichter, im Unglücksfall die Höhe des entstandenen Invaliditätsgrades festzustellen. Die Gliedertaxe gibt für bestimmte Körperteile oder Sinnesorgane einen prozentualen Wert an.

Ist ein Körperteil oder Sinnesorgan nicht völlig funktionsunfähig, wird der Prozentsatz der verbliebenen Funktionstüchtigkeit bei der Berechnung entsprechend berücksichtigt.

Die Gliedertaxe hat den zusätzlichen Vorteil, dass man mit ihrer Hilfe, spezielle, berufsspezifische Unfallversicherungen anbieten kann. Das ist am besten mit einem kleinen Beispiel erklärt:

Für die meisten Menschen wird die Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit eines Fingers keine große finanzielle Auswirkung haben. Für einen Musiker oder einen Chirurgen z.B. sieht das ganz anders aus. Hier kann eine solche Verletzung gleich zu einer Berufsunfähigkeit führen. Mit einer speziellen Gliedertaxe für Heilberufe oder Musiker, kann man hier also einen Unfallversicherungsschutz anbieten, der dies berücksichtigt.

 

Eine Progression bedeutet, dass die Leistung aus der Versicherung umso stärker ansteigt, je höher der Grad der Invalidität ist. Man geht dabei davon aus, dass auch der Kapitalbedarf aus der Unfallversicherung mit der schwere der körperlichen Beeinträchtigung zunimmt. Verliert eine versicherte Person beispielsweise einen großen Zeh, wird ihn das wahrscheinlich beruflich nicht sehr einschränken und er wird auch sonst keinen großen Kapitalbedarf, wie z.B. für spezielle Reha-Maßnahmen, Hausumbau oder sonstiges, dadurch haben. Erleidet er hingegen zum Beispiel eine Querschnittslähmung, wird genau das Gegenteil der Fall sein.

Würde man also zum Beispiel bei einer Vollinvalidität ein Kapital in Höhe von 300.000 Euro zur Verfügung haben wollen und die Unfallversicherung wäre ohne Progression, so müsste die Versicherung für den Verlust des großen Zehes bereits 5% (lt. Gliedertaxe) von 300.000 Euro, also 15.000 Euro auszahlen. Das würde die Versicherung sehr teuer machen.

Bei einer Progression von 1.000 Prozent, braucht man aber nur eine Grundsumme von 30.000 Euro um bei 100% Invalidität die 300.000 Euro zur Verfügung zu haben. Der große Zeh ist dann also mit 1.500 Euro “Schmerzensgeld” abgegolten. So kann der Versicherungsschutz zu einem wesentlich günstigeren Beitrag zur Verfügung gestellt werden.

Die Unfallversicherung tritt ein, wenn durch die Folgen eines Unfalls die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Der Versicherungsschutz gilt weltweit und rund um die Uhr. Die Definition eines Unfalls ist ein plötzliches und unvorhersehbares Ereignis, welches auf den Körper einwirkt. Eine Unfallversicherung kann aber um den Einschluss anderer Schäden erweitert werden. Wenn ein Kleinkind z.B. eine giftige Flüssigkeit trinkt, ist dies also kein Unfall nach der herkömmlichen Definition. Insofern handelt es sich also um eine Leistungserweiterung wenn dies, wie in allen unseren Familienschutz Unfallversicherungen, mitversichert ist.

 

Ja, der Versicherungsschutz besteht weltweit. Und das nicht nur rund um den Globus sondern auch rund um die Uhr.

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G
Von einer Gliedertaxe spricht man in der Versicherungsbranche meist im Zusammenhang mit einer Unfallversicherung. Die Höhe der Leistung einer Unfallversicherung im Schadenfall richtet sich in der Regel nach der Höhe des Invaliditätsgrades. Um diesen besser, leichter und genauer bestimmen zu können, bedient man sich der Gliedertaxe. Dabei bekommt jedes Körperglied aber auch bestimmte Körperfunktionen oder -sinne wie z.B. das Gehör einen festen Wert (Invaliditätsgrad) zugewiesen. Maßgebend für die Bestimmung der Werte ist vor allem, wie hoch die Beeinträchtigung durch den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperglieder oder Sinne für den Betroffenen ist. Man geht davon aus, das auch der Kapitalbedarf des Versicherten entsprechend unterschiedlich ist. Die fehlende Funktionsfähigkeit eines Armes kann in vielen Fällen zu einer kompletten Berufsunfähigkeit führen während der Verlust eines Fingers vielleicht gar keine Auswirkung hat. Mit einer Gliedertaxe kann man aber auch die Besonderheiten bestimmter Berufsgruppen sehr gut berücksichtigen. Für einen Fußballer hat z.B. die Funktionsunfähigkeit eines Fußes, für den Musiker des Gehörs und für den Chirurg der Verlust eines Fingers ganz andere Auswirkungen als für die meisten Menschen. Für diese Berufsgruppen kann man durch eine abweichende Gewichtung der Werte der Gliedertaxe bedarfsgerechtere Versicherungen schaffen.
P
Progression ist ein Begriff, den man im Versicherungswesen hauptsächlich aus der Sparte Unfallversicherung kennt. Man spricht von Progession wenn die Leistung der Versicherung nicht linear mit der Höhe der Invalidität steigt sondern progressiv. Aus diesem Grund gibt es bei einer Unfallversicherung eine sogenannte Grundsumme. Bei kleineren Invaliditätsgraden wird das Einfache dieser Grundsumme geleistet, bei schwereren Invaliditätsgraden jedoch ein Vielfaches. Man erreicht damit, dass die Beiträge niedriger bleiben können weil der Versicherer nicht schon bei kleineren Verletzungen (die ja meist auch gar nicht zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeitfähigkeit führen oder sonst irgendeinen finanziellen Bedarf auslösen) tief in die Tasche greifen muss sondern erst dann größere Geldleistungen erbringen braucht wenn auch wirklicher Bedarf besteht. Um Besonderheiten abzufangen wie z.B. bei Musikern oder Chirurgen, bei denen schon das Fehlen eines einzelnen Fingers zu hohen Beeinträchtigungen führt, gibt es auch Unfallversicherungen mit besonderen Gliedertaxen (siehe entsprechender Lexikoneintrag) für spezielle Berufe bei denen bestimmte Körperteile oder -funktionen, entsprechend der Wichtigkeit für die Berufsausübung, besonders hoch gewichtet werden.