Ihr Experte für Familienschutz!

Ihre Vorteile mit der speziellen Unfallversicherung für Frauen

  • Exklusiv für BRUCKER-Kunden: Kostenloser vorläufiger Versicherungsschutz bis zu 60 Tage

  • Exklusiv für BRUCKER-Kunden: Keine Gesundheitsfragen und keine Abfrage von Vorschäden beim Vorversicherer!

  • Exklusiv für BRUCKER-Kunden: Gewinnbeteiligung: Der Treuebonus aus der Familienschutz Unfallversicherung

  • Keine Gefahrengruppen, kein Höchstaufnahmealter und keine altersbedingte Beendigung

  • Keine Beiträge bei Arbeitslosigkeit

  • Umfangreiche Leistungserweiterungen

  • Keine Laufzeitbindung: Täglich kündbar bei telefonischem Direktabschluss

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Ihren individuellen Beitrag
Gut zu wissen: Die Beitragsrechnung mit unseren Tarifrechnern erfolgt unverbindlich und vor allem anonym, also ohne Abfrage von persönlichen Daten!

Leistungsübersicht

Leistung

Frauenunfallversicherung

Weltweiter Geltungsbereich 

JA

Leistung bei Invalidität 

bis 500.000 €

Leistung bei Erstdiagnose von 

– Brustkrebs

– Gebärmutterhalskrebs und

– Eierstockkrebs

bis 15.000 €

Leistung für Zahnersatz und Zahnbehandlung 

JA, bis 30.000 €

Leistung für kosmetische Operationen 

JA, bis 30.000 €

Leistung für plastische Brust-OP infolge Brustkrebs 

JA, bis 30.000 €

Leistung bei Unfall-Tod 

JA, 10.000 €

Progression 

1.000 %

Bergungskosten, Rettungskosten 

JA, 100.000 €

Reha-Management 

JA, 100.000 €

Unfall-Krankenhaustagegeld oder Komageld 

JA, 20 €

Treuebonus 

JA

Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit 

JA, einschließbar

Zeckenstich mitversichert 

JA

Tollwut, Wundstarrkrampf 

JA

Impfschäden 

JA

Unfälle im Wasser, Tauchunfälle 

JA

Sonnenbrand oder Sonnenstich 

JA

Erfrierungen mitversichert 

JA

Vorläufiger Versicherungsschutz 

JA, kostenlos bis 60 Tage

Laufzeit-Rabatt 

JA

Die Leistungsbeschreibung ist verkürzt wiedergegeben. Beachten Sie bitte auch die Produktdetails zu dieser Versicherung. Maßgebend sind die Inhalte der Verbraucherinformationen und die Versicherungsbedingungen, die Sie unter dem Menüpunkt Downloads finden.

Warum eine Unfallversicherung für Frauen mit Einschluss von frauenspezifischen Krebsrisiken so wichtig ist

In Deutschland ereignet sich fast alle vier Sekunden ein Unfall. Gerade in der Freizeit, im Haushalt, im Urlaub oder
beim Sport ist das Unfallrisiko besonders hoch. Neben den gesundheitlichen Folgen bringt ein schwerer Unfall auch
dramatische finanzielle Folgen mit sich. Tatsache ist:

  • Die meisten Unfälle passieren nicht auf der Arbeit, sondern im Haushalt und dort ist man nicht durch die Gesetzliche Unfallversicherung abgesichert

[caption id="attachment_175" align="aligncenter" width="246"]Unfallstatistik: Wo passieren die meisten Unfälle Unfallstatistik[/caption]

 

  • Fällt die Frau einmal aus, fehlt sie oft nicht nur als Geldverdiener sondern auch als “Familienmanagerin”

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist teuer und aufgrund bereits bestehender Erkrankungen oft nicht mehr möglich.

  • Im Jahr 2012 erkrankten rund 480.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs [Quellen: Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) und Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut (www.rki.de)] davon mehr als 220.000 Frauen. Fast bei eineinhalb Millionen Frauen in Deutschland ist in den letzten fünf Jahren Krebs diagnostiziert worden

  • Die mit  Abstand häufigsten Krebsdiagnosen bei Frauen sind Brustkrebs, Eierstockkrebs und Gebährmutterhalskrebs

  • Zusätzliche (finanzielle) Sorgen haben einen negativen Einfluss auf den Heilungsprozess

Im Jahr 2012 lag die Frauen-Erwerbstätigenquote bei 68,0 %, die Männer-Erwerbstätigenquote bei 77,6 % (Quelle: Eurostat ). Das heißt, in den meisten Haushalten tragen die Frauen inzwischen ebenso zum Haushaltsbudget bei wie die Männer. Auch wenn der Mann inzwischen diesbezüglich “emanzipierter” ist als früher, stemmen die Frauen zusätzlich immer noch die meiste Arbeit im Haushalt und der Kindererziehung.

Vielleicht können Sie es sich vage vorstellen aber nur wer es wirklich einmal selbst durchgemacht hat kann wirklich ermessen was es bedeutet wenn Sie als Hausfrau und vielleicht auch als Mama einmal für längere Zeit auffallen! Neben dem organisatorischen Aufwand der dann anfällt, stehen die Kosten, die das Haushaltsbudget dann belasten - von der Kinderbetreuung über die Haushaltshilfe bis zum Einkommensausfall.

Das sind alles Gründe, die einen Familienschutz für Sie so wichtig machen - am besten mit der Unfallversicherung für Frauen mit Einschluss des Krebsrisikos und vielen weiteren wichtigen Leistungen.

Was die Unfallversicherung für Frauen leistet

Leistung bei Invalidität

Die Familienschutz Frauenunfallversicherung leistet bereits ab dem ersten Prozent einer unfallbedingten Invalidität eine Einmalzahlung. Je höher der Invaliditätsgrad ist, desto größer ist natürlich der Bedarf an finanzieller Hilfe. Aus diesem Grund ist in die Familienschutz Frauen-Unfallversicherung eine besonders hohe Progression eingebaut, damit im schlimmsten Fall auch wirklich eine ausreichend große Geldsumme zur Verfügung steht.

Leistung bei einer Krebsdiagnose

Wird bei der versicherten Person zum ersten mal Brustkrebs, Gebährmutterhalskrebs oder Eierstockkrebs diagnostiziert, zahlt die Unfallversicherung für Frauen die vereinbarte Summe aus, ohne Wenn und Aber.

Welche Tarifvarianten angeboten werden

Wir bieten Ihnen die Frauenunfallversicherung in drei Tarifvarianten an. Dabei unterscheiden sich lediglich die versicherte Leistung bei Invalidität, kosmetische Operationen (einschließlich Zahnbehandlung/Zahnersatz und plastische Brustoperationen) sowie die Einmahlzahlung bei einer der versicherten Krebsdiagnosen. Alle anderen Leistungen sind in allen Varianten gleich.

Variante I

Variante II

Variante III

Grundsumme / Leistung bei Vollinvalidität

25.000 € / 250.000 €

37.500 € / 375.000 €

50.000 € / 500.000 €

Kosm. OP

10.000 €

20.000 €

30.000 €

Krebsdiagnose

5.000 €

10.000 €

15.000 €

Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit

Sie haben die Möglichkeit eine Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit in die Unfallversicherung für Frauen einzuschließen. Werden Sie als Versicherungsnehmer arbeitslos, übernimmt der Versicherer für die Zeit der Arbeitslosigkeit, längstens jedoch für einen Zeitraum von 5 Jahren, die Beitragszahlung für die Frauen-Unfallversicherung.

Voraussetzung für den Einschluss der Beitragsbefreiung ist allerdings, dass Sie mindestens zwei Jahre lang ununterbrochen in einem sozialversicherungspflichtigen und außerdem bei Antragsunterzeichnung ungekündigten und nicht befristeten Arbeitsverhältnis standen oder jeweils vor Eintritt der Arbeitslosigkeit mindestens zwei Jahre lang ununterbrochen und ausschließlich dieselbe nicht sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in Deutschland ausgeübt haben (Gewerbe oder freier Beruf).

Welche zusätzlichen Sonder-Leistungen noch eingeschlossen sind

Neben den Standardleistungen einer Unfallversicherung, sind in der Familienschutz Frauen-Unfallversicherung noch viele weitere Leistungen enthalten. Das macht nun mal den Unterschied zwischen einer einfachen Unfallversicherung und einem wirklich guten und leistungsstarken Tarif.

Eine Auflistung sämtlicher Zusatzleistungen finden Sie in dem Dokument “Produktvorteile der Familienschutz Unfallversicherung” welches Sie auch bei den Downloads zur Frauen-Unfallversicherung finden und sich jederzeit herunterladen können.

Die wichtigsten Zusatzleistungen der Familienschutz Frauen-Unfallversicherung sind:

  • das Reha-Management

  • Leistungen für kosmetische Operationen

  • Leistungen für Bergungs- und Rettungskosten

  • ein Unfall-Krankenhaustagegeld

Reha-Management

Nach einem schweren Unfall ist plötzlich alles anders. Ein wirklich wahres Sprichwort lautet: “Der gesunde Mensch hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.” Es ist nicht schwer zu erraten welcher Wunsch das ist - ein kranker Mensch wünscht sich natürlich nichts sehnlicher als wieder gesund zu werden.

Es kann nicht das Ziel sein, sich mit seinem Zustand nach einem Unfall einfach abzufinden und alleine froh zu sein, Geld aus einer Unfallversicherung zu bekommen. Das ist sicherlich hilfreich aber wichtiger ist doch immer noch die körperliche Genesung und eine, wenn möglich, vollständige Herstellung des Zustandes vor dem Unfall. Um dies zu unterstützen ist in der Familienschutz Frauen-Unfallversicherung ein Rehe-Management mitversichert.

Nach einem schweren Unfall ist es wichtig, möglichst schnell Entscheidungen zu treffen. Doch Betroffene und Angehörige müssen sich oft “blind” auf die Ärzte verlassen. Die Familienschutz Unfallversicherung für Frauen lässt Sie bei einem Unfall, der voraussichtlich zu einer Invalidität von mindestens 50 Prozent führt, nicht allein. Es stehen Ihnen Fachleute beratend zur Seite. Zudem erhalten Sie Kostenzuschüsse zu empfohlenen Rehabilitationsmaßnahmen und zeitlich begrenzt für einen erforderlichen Pflegeheimaufenthalt. Wenn sich der Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent bestätigt, erhalten Sie bei Bedarf weitere Zuschüsse zu den Kosten, die beispielsweise bei einer behindertengerechten Gestaltung Ihres Zuhauses, bei einem Auto-Umbau oder bei einer beruflichen Rehabilitation entstehen. Für diese Leistungen steht eine Versicherungssumme von 100.000 € zur Verfügung!

Leistungen für kosmetische Operationen

Wenn der menschliche Geist zu heilen imstande ist spricht man von den Selbstheilungskräften die uns innewohnen. Eine kosmetische Operation nach einem Unfall ist deshalb viel mehr als nur die Wiederherstellung eines ästhetischen Aussehens sondern hilft auch immens die mentale Kraft aufzubringen den Prozess der körperlichen Genesung zu fördern.

Da für Leistungen der Krankenkassen immer die medizinische Notwendigkeit ausschlaggebend ist, werden Kosten für kosmetische Operationen, die alleine ästhetische Gründe haben, in der Regel von der gesetzlichen Versicherung nicht übernommen.

Die Frauenunfallversicherung leistet für kosmetische Operationen nach einem Unfall bis zu 30.000 €. Darüber hinaus leistet die Unfallversicherung bis zu der gleichen Summe aber auch für plastische Brustoperationen die infolge eines erstmals diagnostizierten Brustkrebses sinnvoll werden. Eine solche Operation kann für das Selbstwertgefühl und somit für das innere Gleichgewicht entscheidend wichtig sein und deshalb die wichtigen Selbstheilungsprozesse in Gang setzen oder fördern.

Leistungen für Bergungs- und Rettungskosten

Eine oft unterschätzte Versicherungsleistung in der Unfallversicherung sind die Leistungen für Bergungs- und Rettungskosten. Potenzial für das Entstehen solcher Kosten bietet sich zum Beispiel im Urlaub. Der Betrieb von Motorsportgeräten ohne die entsprechende Erfahrung, Bergsteigen und Wanderung trotz nicht ausreichender körperlicher Konstitution, beim Skifahren, beim Tauchen usw. Geraten Sie in Gefahr, müssen Sie eventuell von Rettungskräften geborgen und transportiert werden. Die Kosten für solche Rettungseinsätze sind jedoch von der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht gedeckt. In der Folge müssen Sie diese Kosten, die durchaus sogar im fünfstelligen Bereich liegen können, aus eigener Tasche finanzieren.

Bei vielen Unfallversicherungen ist dieses Risiko mittlerweile automatisch mitversichert aber Achtung: Oft ist die Deckungssumme nicht ausreichend oder der Schutz ist nicht vollständig. Achten Sie deshalb unbedingt auf folgende Punkte:

  • Wird die Rettung durch öffentliche UND PRIVATE RETTUNGSDIENSTE gezahlt?

  • Wird auch geleistet wenn der Unfall noch nicht passiert ist aber unmittelbar droht oder wenn ein Unfall aufgrund der Umstände zu vermuten ist?

  • Ist der Transport zum Krankenhaus und ggf. auch zu einer Spezialklinik versichert?

  • Ist der Rücktransport zum Wohnsitz mitversichert?

  • Sind die Unterbringung oder die Heimreisekosten der Angehörigen versichert?

  • Ist die Höhe der Versicherungssumme ausreichend (mind. 20.000 €)?

Alle Punkte können für die Familienschutz Unfallversicherung für Frauen, sowie im Übrigen für alle unsere Familienschutz Unfallversicherungen, bejaht werden. Die Versicherungssumme beträgt sogar 100.000 Euro!

Hobbytaucherinnen aufgepasst!

Unter den Bergungs- und Rettungskosten sind in der Frauenunfallversicherung übrigens auch die Kosten für eine Druckkammerbeshandlung nach einem Tauchunfall sowie der Transport zu nächstgelegenen Druckkammer versichert. Bei einer Dekompressionskrankheit (z.B. Caisson-Erkrankung) Typ I und II werden Ihnen im Rahmen der Bergungs- und Rettungskosten die entstehenden Therapiekosten erstattet, auch wenn die gültigen Richtlinien für das Tauchen und Dekomprimieren missachtet wurden.

Führen die tauchtypischen Gesundheitsschäden übrigens zu einer dauerhaften Invalidität, ist dies im Rahmen der Invaliditätssumme versichert, unabhängig davon, ob die Gesundheitsschäden auf einem plötzlich von außen auf den Körper wirkenden Ereignis (offizielle Definition eines Unfalls) einwirken.

Gewinnbeteiligung

Die Gewinnbeteiligung ist ein Treuebonus für Sie. Solange Sie der Versichertengemeinschaft angehören, können Sie eine Gewinnbeteiligung entsprechend unserer Satzung als Treuebonus erhalten:

  • Auszahlung von 5 Monatsbeiträgen einschließlich Zinsen zu Beginn des 11. Versicherungsjahres

  • Danach jährliche Auszahlung von derzeit einem Monatsbeitrag

  • Die Gewinnbeteiligung kann nicht garantiert werden

Gliedertaxe und Progression

Für die Berechnung der Leistung im Fall der Inanspruchnahme der Familienschutz Unfallversicherung für Frauen, ist das Ausmaß der Invalidität entscheidend, also die dauerhaft verbleibende körperliche Einschränkung. Um den Grad der Invalidität besser bestimmen zu können, behilft man sich einer Gliedertaxe.

[caption id="attachment_168" align="aligncenter" width="300"]Gliedertaxe Unfallversicherung Gliedertaxe[/caption]

Wenn der Invaliditätsgrad festgestellt ist, wird die Leistung der Versicherung, also die Höhe der Auszahlung, anhand der versicherten Grundsumme und der, der Familienschutz Frauenunfallversicherung zugrunde liegenden Progressionstabelle ermittelt. Invaliditätsgrade bis 26 Prozent unterliegen hierbei nicht der Progression sondern werden einfach mit der Grundsumme multipliziert.

[caption id="attachment_169" align="aligncenter" width="279"]Progressionsstaffel Progressionsstaffel 1.000%[/caption]

Wer der Versicherer ist

Der Risikoträger für die Familienschutz Frauen-Unfallversicherung ist die Stuttgarter Versicherung AG mit Sitz in 70197 Stuttgart, Rotebühlstr. 120, Bundesrepublik Deutschland.

Angebotsrechner Frauenunfallversicherung

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Wird ein Vertrag nicht vom Versicherungsnehmer mindestens 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.  Die gilt übrigens auch bei längeren, vereinbarten Vertragslaufzeiten. Auch hier verlängert sich der Vertrag jeweils nur um ein Jahr automatisch und nicht um die ursprünglich vereinbarte Vertragslaufzeit.

Ja, der Beitrag ist steuerlich absetzbar und zwar als Sonderausgaben im Rahmen der Höchstbeiträge bei Vorsorgeaufwendungen.

Wenn der Vertrag über einen telefonischen Direktabschluss zustande kam, besteht keine Laufzeitverpflichtung, das heißt, die Versicherung kann jederzeit täglich gekündigt werden.

Kam der Vertrag auf klassischem Weg, also über ein Antragsformular zustande, kommt es darauf an, welche Laufzeit vereinbart wurde. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Es wurde ein Einjahresvertrag vereinbart

  • Es wurde für die Versicherung eine Lauzeit von 3 Jahren mit Laufzeitrabatt vereinbart

Die Unfallversicherung kann frühestens zum Ende dieser vereinbarten Laufzeit gekündigt werden. Dabei ist zu beachten, dass eine dreimonatige Kündigungsfrist eingehalten werden muss. Endet der Vertrag zum Beispiel am 31. Dezember eines Jahres, so muss die Kündigung spätestens am 30. September dem Versicherer vorliegen.

Wird die Unfallversicherung nicht gekündigt, verlängert sie sich automatisch um ein Jahr. Dies ist  übrigens auch dann der Fall, wenn bei Vertragsabschluss eine dreijährige Laufzeit vereinbart wurde. Diese gilt nämlich nur für die Anfangslaufzeit des Vertrages. Der Laufzeitrabatt bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Die Gliedertaxe ist von großer Bedeutung in der privaten Unfallversicherung. Sie hilft, den Invaliditätsgrad im Unglücksfall einfacher festzustellen und so die Höhe der Versicherungsleistung festzulegen. Die Höhe der Versicherungsleistung richtet sich nach dem Maß oder Grad der Invalidität. Dieser Invaliditätsgrad ist meist abhängig von der Beeinträchtigung oder des Verlustes von Sinnesorgan oder Gliedmaßen.

Mit einer Gliedertaxe ist es viel leichter, im Unglücksfall die Höhe des entstandenen Invaliditätsgrades festzustellen. Die Gliedertaxe gibt für bestimmte Körperteile oder Sinnesorgane einen prozentualen Wert an.

Ist ein Körperteil oder Sinnesorgan nicht völlig funktionsunfähig, wird der Prozentsatz der verbliebenen Funktionstüchtigkeit bei der Berechnung entsprechend berücksichtigt.

Die Gliedertaxe hat den zusätzlichen Vorteil, dass man mit ihrer Hilfe, spezielle, berufsspezifische Unfallversicherungen anbieten kann. Das ist am besten mit einem kleinen Beispiel erklärt:

Für die meisten Menschen wird die Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit eines Fingers keine große finanzielle Auswirkung haben. Für einen Musiker oder einen Chirurgen z.B. sieht das ganz anders aus. Hier kann eine solche Verletzung gleich zu einer Berufsunfähigkeit führen. Mit einer speziellen Gliedertaxe für Heilberufe oder Musiker, kann man hier also einen Unfallversicherungsschutz anbieten, der dies berücksichtigt.

 

Eine Progression bedeutet, dass die Leistung aus der Versicherung umso stärker ansteigt, je höher der Grad der Invalidität ist. Man geht dabei davon aus, dass auch der Kapitalbedarf aus der Unfallversicherung mit der schwere der körperlichen Beeinträchtigung zunimmt. Verliert eine versicherte Person beispielsweise einen großen Zeh, wird ihn das wahrscheinlich beruflich nicht sehr einschränken und er wird auch sonst keinen großen Kapitalbedarf, wie z.B. für spezielle Reha-Maßnahmen, Hausumbau oder sonstiges, dadurch haben. Erleidet er hingegen zum Beispiel eine Querschnittslähmung, wird genau das Gegenteil der Fall sein.

Würde man also zum Beispiel bei einer Vollinvalidität ein Kapital in Höhe von 300.000 Euro zur Verfügung haben wollen und die Unfallversicherung wäre ohne Progression, so müsste die Versicherung für den Verlust des großen Zehes bereits 5% (lt. Gliedertaxe) von 300.000 Euro, also 15.000 Euro auszahlen. Das würde die Versicherung sehr teuer machen.

Bei einer Progression von 1.000 Prozent, braucht man aber nur eine Grundsumme von 30.000 Euro um bei 100% Invalidität die 300.000 Euro zur Verfügung zu haben. Der große Zeh ist dann also mit 1.500 Euro “Schmerzensgeld” abgegolten. So kann der Versicherungsschutz zu einem wesentlich günstigeren Beitrag zur Verfügung gestellt werden.

Die Unfallversicherung tritt ein, wenn durch die Folgen eines Unfalls die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Der Versicherungsschutz gilt weltweit und rund um die Uhr. Die Definition eines Unfalls ist ein plötzliches und unvorhersehbares Ereignis, welches auf den Körper einwirkt. Eine Unfallversicherung kann aber um den Einschluss anderer Schäden erweitert werden. Wenn ein Kleinkind z.B. eine giftige Flüssigkeit trinkt, ist dies also kein Unfall nach der herkömmlichen Definition. Insofern handelt es sich also um eine Leistungserweiterung wenn dies, wie in allen unseren Familienschutz Unfallversicherungen, mitversichert ist.

 

Ja, der Versicherungsschutz besteht weltweit. Und das nicht nur rund um den Globus sondern auch rund um die Uhr.

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Lexikon Frauenunfallversicherung

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G
Von einer Gliedertaxe spricht man in der Versicherungsbranche meist im Zusammenhang mit einer Unfallversicherung. Die Höhe der Leistung einer Unfallversicherung im Schadenfall richtet sich in der Regel nach der Höhe des Invaliditätsgrades. Um diesen besser, leichter und genauer bestimmen zu können, bedient man sich der Gliedertaxe. Dabei bekommt jedes Körperglied aber auch bestimmte Körperfunktionen oder -sinne wie z.B. das Gehör einen festen Wert (Invaliditätsgrad) zugewiesen. Maßgebend für die Bestimmung der Werte ist vor allem, wie hoch die Beeinträchtigung durch den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperglieder oder Sinne für den Betroffenen ist. Man geht davon aus, das auch der Kapitalbedarf des Versicherten entsprechend unterschiedlich ist. Die fehlende Funktionsfähigkeit eines Armes kann in vielen Fällen zu einer kompletten Berufsunfähigkeit führen während der Verlust eines Fingers vielleicht gar keine Auswirkung hat. Mit einer Gliedertaxe kann man aber auch die Besonderheiten bestimmter Berufsgruppen sehr gut berücksichtigen. Für einen Fußballer hat z.B. die Funktionsunfähigkeit eines Fußes, für den Musiker des Gehörs und für den Chirurg der Verlust eines Fingers ganz andere Auswirkungen als für die meisten Menschen. Für diese Berufsgruppen kann man durch eine abweichende Gewichtung der Werte der Gliedertaxe bedarfsgerechtere Versicherungen schaffen.
P
Progression ist ein Begriff, den man im Versicherungswesen hauptsächlich aus der Sparte Unfallversicherung kennt. Man spricht von Progession wenn die Leistung der Versicherung nicht linear mit der Höhe der Invalidität steigt sondern progressiv. Aus diesem Grund gibt es bei einer Unfallversicherung eine sogenannte Grundsumme. Bei kleineren Invaliditätsgraden wird das Einfache dieser Grundsumme geleistet, bei schwereren Invaliditätsgraden jedoch ein Vielfaches. Man erreicht damit, dass die Beiträge niedriger bleiben können weil der Versicherer nicht schon bei kleineren Verletzungen (die ja meist auch gar nicht zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeitfähigkeit führen oder sonst irgendeinen finanziellen Bedarf auslösen) tief in die Tasche greifen muss sondern erst dann größere Geldleistungen erbringen braucht wenn auch wirklicher Bedarf besteht. Um Besonderheiten abzufangen wie z.B. bei Musikern oder Chirurgen, bei denen schon das Fehlen eines einzelnen Fingers zu hohen Beeinträchtigungen führt, gibt es auch Unfallversicherungen mit besonderen Gliedertaxen (siehe entsprechender Lexikoneintrag) für spezielle Berufe bei denen bestimmte Körperteile oder -funktionen, entsprechend der Wichtigkeit für die Berufsausübung, besonders hoch gewichtet werden.